65 Jahre kfd St. Josef.kfd josef kultur fruehstueck 2018 250

Wenn das kein Grund ist, diesen besonderen Anlass auch besonders zu würdigen. Dazu trafen sich kürzlich 83 Frauen der kfd St. Josef zum „Kultur-Frühstück“ in der Gaststätte „Zum Vosskotten“. Nach der Begrüßung trug Teamsprecherin Steffi Ahlert die Kolumne „Herbstgedanken“ von Pfarrer Bernd Krefis vor. Nicht, dass den Damen während des Frühstücks der Gesprächsstoff ausgehen würde, aber aufgrund des Jubiläums trat Angelika Gausmann, alias „Hertha“ aus Mettingen, als Überraschungsgast auf. Mit ihrem Programm und teils bissigen Anekdoten über ihren Ehemann Ambrosius, wie z.B „Er ruft mich ständig Scha(t)zi – weiß nicht, meint er Schaf oder Ziege“ bzw. „ Lieber Augenringe haben als gar keinen Schmuck“ begeisterte sie die Mitglieder, was sich auch am Applaus messen ließ.

„Ein Gläschen ich Ehren, kann niemand verwehren…“kfd josef sendenhorst 2018 250

Aber das war bei den hochsommerlichen Temperaturen doch schon eine kleine Herausforderung. Trotzdem machten sich am Freitagnachmittag die Frauen der kfd St. Josef mit dem Bus auf den Weg nach Sendenhorst, um dort die Erlebnisbrennerei zu besichtigen.

Sendenhorst gilt zu Recht mit seinen ehemals 18 Brennereien als Heimat des Münsterländer Korns. Heute brennt die Familie Horstmann bereits in sechster Generation Korn, Mais und Obst in verschiedenen Variationen und bewirtschaftet die größte landwirtschaftliche Kornbrennerei in NRW. Der Gruppe wurden von Herrn Jochen Horstmann sehr ausführlich und interessant die Geschichte des Kornbrennens, aber auch die Abläufe in der Brennerei nähergebracht. Anschließend konnten die verschiedenen Produkte in geselliger Runde auch verkostet werden. Im Rahmen des Direktverkaufs wurde natürlich noch die eine oder andere Flasche als „Mitbringsel“ erstanden.

Beste Stimmung, gute Laune und viel, viel Sonnenscheinkfd josef schwarzwald 250

waren stetige Begleiter der Reisegruppe der kfd St. Josef. Am 20. Juni startete der Bus früh am Morgen in den Schwarzwald. Einen Zwischenstopp mit Mittagspause gab es in Speyer, wo neben einer Stadtbesichtigung natürlich auch der weltberühmte Dom zu Speyer (UNESCO-Weltkulturerbe) ein lohnenswertes Ziel war. Nachdem das Quartier im Hotel „Vier Jahreszeiten“ in landschaftlich reizvoller Lage im Durbachtal nahe Offenburg aufgeschlagen war, ging es am nächsten Tag schon zeitig zum ersten Höhepunkt der Reise ins Elsass - nach Colmar. Die Reiseleitung führte durch die schönsten und malerischsten Winkel der herrlichen Fachwerkstatt mit seinen vielen interessanten Sehenswürdigkeiten. Über die elsässische Weinstraße wurde dann das berühmte Riquewihr erreicht. Nach einer Führung durch den Ort durfte auch eine Weinprobe auf einem Weingut in der Nähe nicht fehlen. Dementsprechend gut gestimmt begab man sich auf die Rückreise zum Abendessen ins Hotel.

am 13. Juli 2018 zum NaturaGart-Park.kfd josef radtour doerenthe 250

Ziel der diesjährigen Ganztagsradtour der kfd St. Josef war der NaturaGart-Park in, Ibbenbüren-Dörenthe. 15 radelnde Frauen traten am 13. Juli kräftig in die Pedale. Bei herrlichem Sonnenschein fuhr man am Morgen über Hembergen und Saerbeck mit dem einen oder anderen „technischen Halt“ auf herrlichen Wegen bzw. landschaftlich beeindruckenden Pfaden dem Ziel entgegen. NaturaGart ist Naherholungsgebiet, erlebnisorientierter Themenpark und Experimentierfeld für den Teichbau, die Teichpflege und die Gartengestaltung in Einem. Es bestand die Möglichkeit, über Teichstege und Brücken zu wandern, um eine reiche Pflanzenwelt zu entdecken und so Ideen für die Gestaltung des eigenen Gartens mitzunehmen.

Die kfd St. Josef hatte zur diesjährigen Jahreshauptversammlungkfd josef jhv 2018 01 250

am vergangenen Freitag in die Gaststätte „Zum Vosskotten“ geladen und Teamsprecherin Anneliese Bussmeier konnte neben den zahlreichen Mitgliedern auch besonders den Präses Pfarrer Klaus Lunemann begrüßen.

Gleich zu Beginn der Versammlung wurde der seit der letzten Jahreshauptversammlung verstorbenen Mitglieder der kfd St. Josef gedacht. Eingestimmt wurde die Versammlung mit
einem Gedicht von Maria Sassin „Hoffnung sammeln“.

Pastor Klaus Lunemann ging in seiner Begrüßung u.a. auf den nahenden Frühling und das bevorstehende Osterfest ein. Neben Veränderung für Gerechtigkeit, Frieden und Menschenwürde gelte es auch, Barmherzigkeit zu teilen. Veränderung bringe aber immer auch Chancen zu neuem Aufbruch. In diesem Zusammenhang sprach er außerdem die Umsetzung der aktuellen Pläne für die Josefgemeinde an. Er wünschte den kfd-Frauen noch eine schöne österliche Vorbereitungszeit und frohe Ostern.