Aktuelle Corona-Regeln für Gottesdienste

In NRW gilt seit dem 24.11.2021 eine neue Coronaschutzverordnung.

Die aktuellen Regelungen für Gottesdienste:

  • Gottesdienste fallen nicht unter die 3G-Regelungen (Ausnahmen möglich, mehr dazu weiter unten)
  • Mindestabstand von 1,5 Metern ist zu gewährleisten, Ausnahme: Wohn- und Lebensgemeinschaften
  • Die Sitzplätze sind mit grün markiert. Bitte halten Sie diese Vorgaben ein! Setzen Sie sich zum Beispiel auf die grünen Filzmatten und verschieben Sie diese nicht. Danke.
  • Maskenpflicht beim Betreten und Verlassen der Kirche und auf allen Wegen während des Gottesdienstes. Am Sitzplatz kann die Maske abgenommen werden.
  • Maskenpflicht beim Gemeindegesang

 

Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp schreibt dazu (24.11.2021): "Für die Feier der Gottesdienste ändert sich auch nach Rücksprache mit der Staatskanzlei nichts. § 2 Abs. 7 sieht vor, dass die von den Kirchen und Religionsgemeinschaften vorgelegten eigenen Regelungen an die Stelle der staatlichen Regeln treten."

 

Für Gottesdienste unter 3G gilt folgendes:

  • Alle Mitfeiernden müssen geimpft, genesen oder getestet sein. Der jeweilige Nachweis muss beim Zugang zum Gottesdienst kontrolliert werden. Der Testnachweis hat ein negatives Ergebnis eines höchstens 24-Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests (kein Selbsttest) oder eines höchstens 48-Stunden zurückliegenden PCR-Tests vorzuweisen.
  • Unter diesen Bedingungen können die Mindestabstände im Gottesdienst entfallen.
  • Gemeindegesang ist in diesem Falle mit Maske möglich.
  • Soll in solchen Gottesdiensten Gemeindegesang ohne Maske erfolgen, braucht es seitens der Gottesdienstmitfeiernden statt des 24-Stunden Antigen-Schnelltests einen höchstens 6-Stunden zurückliegenden negativ bestätigten Antigen-Schnelltest oder eben einen PCR-Test (48-Stunden).

 

Für Gottesdienste unter 2G gilt folgendes:

  • Alle Mitfeiernden müssen geimpft oder genesen sein. Der jeweilige Nachweis muss beim Zugang zum Gottesdienst kontrolliert werden.
  • Unter diesen Bedingungen können die Mindestabstände im Gottesdienst entfallen.
  • Gemeindegesang ist in diesem Falle ohne Maske möglich.

 

Schülerinnen und Schüler gelten einerseits auf Grund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Auch Kinder bis zum Schuleintritt gelten als getestete Personen (§ 2 Abs. 8). Zudem fallen Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschl. 15 Jahren auch nicht unter die 2G-Regel für die in § 4 Abs. 2 aufgezählten Veranstaltungen und Einrichtungen – und damit auch nicht für Gottesdienste.

 

Chorgesang in 3G-Gottesdiensten:

  • Chormitglieder müssen wie alle anderen Gottesdienstbesucher entweder geimpft, genesen oder getestet sein. Der jeweilige Nachweis muss beim Zugang zum Gottesdienst kontrolliert werden. Der Testnachweis hat ein negatives Ergebnis eines höchstens 24-Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests (kein Selbsttest) oder eines höchstens 48-Stunden zurückliegenden PCR-Tests vorzuweisen.
  • Unter diesen Bedingungen können die Mindestabstände zwischen den Sängerinnen und Sängern entfallen.
  • Chorgesang ist ohne Maske möglich, wenn der Chor allein singt und insofern einen liturgischen Dienst ausübt
  • Singt er die Gemeindelieder mit, müssen die Chormitglieder dabei ebenfalls Maske tragen.
  • Soll in einem 3G-Gottesdienst Gemeindegesang ohne Maske erfolgen, braucht es auch seitens der Sängerinnen und Sänger statt des 24-Stunden Antigen-Schnelltests einen höchstens 6-Stunden zurückliegenden negativ bestätigten Antigen-Schnelltest oder eben einen PCR-Test (48-Stunden).

 

Chorgesang in 2G-Gottesdiensten:

  • Chormitglieder müssen wie alle anderen Gottesdienstbesucher entweder geimpft oder genesen sein.
  • Unter diesen Bedingungen können die Mindestabstände zwischen den Sängerinnen und Sängern entfallen.
  • Chorgesang ist in solchen Gottesdiensten ohne Maske möglich.

 

Für Chorproben oder Proben von Gesangsensembles müssen alle Teilnehmenden geimpft, genesen oder getestet sein. Der Test muss ein negativ bestätigter PCR-Test oder ein höchstens 6-Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest sein. Dann kann ohne Maske geprobt werden (§ 3 Abs. 2 Nr. 13).

 

Für Beerdigungen gilt laut § 4 Abs. 1 Nr. 7 die 3G-Regel. Das bezieht sich nicht auf die Trauergottesdienste oder Requien in Kirchenräumen, sondern auf Trauergottesdienste in allen Friedhofskapellen und die Beisetzung.

 

Konzerte – gleich welcher Art – sind keine Versammlungen zur Religionsausübung, sodass hierfür § 4 Abs. 2 Nr. 1 gilt, d. h. sie können nur und ausschließlich unter der 2G-Regel durchgeführt werden.

Das gilt auch für Konzerte von Kinderchören. Obwohl die singenden Kinder – zumindest während der Schulzeit – nicht der Testpflicht unterliegen, müssen alle anderen Teilnehmenden ausschließlich geimpft oder genesen sein. Kontrollen der entsprechenden Nachweise haben beim Zugang zu erfolgen.

Quelle: Information des Generalvikars Dr. Martin Winterkamp

 

Weiterhin halten wir uns an folgende Regeln:

  • Nach Möglichkeit werden Ein- und Ausgang durch zwei Zuwege zur Kirche getrennt.
  • Die Teilnehmerdaten können erfasst werden. Dies kann mit dem Datenerfassungsbogen oder mit der Luca-App geschehen.
  • Der Abstand zu Personen eines anderen Haushaltes soll mindestens 1,5 Meter betragen.
  • Die Sitzplätze sind mit Grün markiert und wurden im Mindestabstand von 1,5 Metern eingerichtet. (Bitte halten Sie diese Vorgaben ein! Setzen Sie sich zum Beispiel auf die grünen Filzmatten und verschieben Sie diese nicht. Danke.)
  • Personen eines gemeinsamen Hausstandes können nebeneinander sitzen. Dafür gibt es zum Beispiel 2er- und 3er Sitzplätze.
  • In den Kirchen herrscht Maskenpflicht. Die Gläubigen tragen auf den Wegen und während des Singens eine medizinische Maske.
  • Die liturgischen Dienste sind am Platz im Altarraum davon ausgenommen.
  • Die Kirchen werden gut durchlüftet.
  • Freiluft-Gottesdienste werden empfohlen.
  • Die Weihwasserbecken bleiben geleert.
  • Die eucharistischen Gaben werden bis zur Spendung abgedeckt.
  • Der Zelebrant und alle an der Spendung der Kommunion Beteiligten desinfizieren sich die Hände, bevor sie den Gläubigen die Eucharistie reichen. Während der Kommunionspendung tragen die Spender medizinische Masken.
  • Die Gläubigen bleiben beim Kommunionempfang an den Plätzen in den Bänken. Der Mindestabstand muss eingehalten werden.
  • Das Reichen der Hände zum Friedensgruß unterbleibt.

Datenerfassung

Die Corona-Schutzverordnung schreibt aktuell keine Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer an Gottesdiensten vor.

Mit der Luca-App können Sie sich freiwillig einloggen, um Ihre persönliche Liste der besuchten Orte aktuell zu halten. Das Auschecken erfolgt automatisch in einiger Entfernung zur Kirche.

Die Datenerfassungsbögen stehen Ihnen auch weiterhin zur Verfügung. Personen, die zusammen in einem Haushalt leben, können gemeinsam auf einem Bogen eingetragen werden. 

Hier können Sie den Datenerfassungsbogen herunterladen.