Der neue ökumenische Gottesdienst begeisterte!
Gemeinsam zum Wohle der Stadt
Das war mal ein starkes ökumenisches Zeichen. Erstmals wurde das traditionelle Hochamt zum Wohle der Stadt Greven in einem ökumenischen Festgottesdienst gefeiert. Die katholische Pfarrgemeinde St. Martinus, die evangelische Kirchengemeinde Greven und die Neuapostolische Kirche – Gemeinde Greven feierten gemeinsam und erlebten in einer vollbesetzten Kirche die christliche Vielfalt.
„Mit diesem Gottesdienst wollen Christinnen und Christen aller Konfessionen in Greven und alle Menschen guten Willens ein ökumenisches und damit verbindendes und verbindliches Zeichen setzen, dass sie sich zum Wohle der Stadt Greven und damit zum Wohle der hier lebenden Menschen einsetzen, damit Greven auch in Zukunft eine Stadt ist, in der Menschen Beheimatung finden können“, erklärte Pfarrer Michael Mombauer. Gemeinsam mit dem Pfarrer der evangelischen Gemeinde Jörn Witthinrich und dem Gemeindevorsteher der Neuapostolischen Kirche Daniel Hakenjos führte er durch die Feier, die musikalisch von einem gemeinsamen stimmgewaltigen Chor aller drei Kirchen unter der Leitung von Uta Rodenberg und Sebastian Bange begleitet wurde.
Im Gottesdienst wurde sowohl der beiden Stadtjubiläen, 100 Jahre Ortsteil Reckenfeld und 75 Jahre Stadtrechte Greven gedacht, als auch die Bedeutung und Teilnahme jedes einzelnen Menschen in der Stadt betont. Passend dazu stimmte der Kanon „Dient einander jeder mit der Gabe, die er empfangen hat…“ die zahlreichen Gottesdienstteilnehmer ein. Ergänzend erhielt jeder Besucher ein kleines Erinnerungskärtchen mit dem Slogan „Du bist wertvoll“.
Nach der Feier wurde die Begegnung vor der Kirche am Haus der Begegnung fortgesetzt. Hier wurde der große Zuspruch über die neue Form der Gestaltung für das Hochamt zum Wohle der Stadt deutlich und wiederholt ins Wort gebracht.

