Auf großes Interesse stieß das Angebot der kfd St. Josefkfd wn besuch 2019 250

an einer Besichtigung der Westfälischen Nachrichten. Fast 40 Frauen fuhren am 27.9. um 18:30 Uhr mit dem Bus nach Münster, denn dort hat die Unternehmensgruppe Aschendorff mit Druckzentrum und Redaktion ihren Sitz im Gewerbegebiet „An der Hansalinie“ in Münster-Mecklenbeck.

Weil, wer hatte je schon mal eine Druckmaschine aus der Nähe gesehen? So konnten die Besucherinnen einmal live und hautnah mit dabei sein, wenn eine Tageszeitung produziert wird. Was passiert alles, ehe die Tageszeitung morgens auf dem Frühstückstisch liegt? Über all das wurden die Besucher ausführlich und kompetent informiert.

Zuvor wurde die Gruppe aber um 19:30 Uhr von Mitarbeitern des „Teams Besichtigung“ begrüßt und mit einem Film schon einmal über die Anfänge und Abläufe des Hauses informiert.

Nach dem schon sehr interessanten und aufschlussreichen Film begaben sich die Frauen ins Druckzentrum, denn dort schlägt das Herz der Zeitungsproduktion. Ab ca. 21:00 Uhr beginnen hier der Druckerarbeiten für die Tageszeitungen.

Heute erreicht die Aschendorff-Gruppe eine samstägliche Gesamtauflage von mehr als 210.000 Tageszeitungen (ca. 538.000 Leser) der Zeitungsgruppe Münster und die verschiedenen Titel der Zeitungsgruppe Münsterland (ZGM). 10 % werden online genutzt. Für eine solch große Auflage reichten die Produktionskapazitäten im angestammten Druck- und Verlagshaus an der Soester Straße, wo auch heute noch die Lokalredaktion Münster beheimatet ist, nicht mehr aus. Deshalb entschloss sich das Unternehmen zum Neubau eines Druckzentrums im Gewerbegebiet „An der Hansalinie“ in Münster-Mecklenbeck. Das neue Produktionsgebäude mit europaweit modernster Technik wurde 1984 nach rund zweijähriger Bauzeit offiziell eingeweiht.

Aber auch mit Blick auf noch vorzeitlichere Druckmaschinen konnte man erahnen, wie früher die Schriftsetzer mit den wirklich kleinen Lettern, und das auch noch spiegelverkehrt, die einzelnen Artikel fertig stellten. Das war schon sehr beeindruckend.

Den Zeitungsdruck nutzt das Haus Aschendorff aber nicht für nur eigene Zwecke, sondern stellt es auch seinen Dienstleistungskunden zur Verfügung. All das erfuhren die Teilnehmerinnen und so trat man sozusagen „belesen“ nach einem eindrucksvollen Besuch wieder die Heimreise an, natürlich mit einer druckfrischen Zeitung unter dem Arm. Jetzt liest sicher so manche Leserin die morgendliche Zeitung mit ganz anderen Augen.

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